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    <title>Faro</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>matidio</dc:publisher>
    <dc:creator>matidio</dc:creator>
    <dc:date>2005-07-20T22:57:27Z</dc:date>
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    <title>Faro</title>
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    <title>Cimitero acattolico</title> 
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    <description>Es gibt wenig zu schreiben, um so mehr zu sehen. Ein Kollege, Mimmo, hat heute die Mittagspause zur Ortsbesichtigung f&amp;uuml;r ein &lt;strike&gt;Model-&lt;/strike&gt; Portraitshooting genutzt ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/matidio/27419816/&quot; title=&quot;Photo Sharing&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://photos23.flickr.com/27419816_3e0f0c6ef1_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;20050720-151012&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/matidio/27420989/&quot; title=&quot;Photo Sharing&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://photos21.flickr.com/27420989_0396be3129_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;20050720-144800&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/matidio/27420843/&quot; title=&quot;Photo Sharing&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://photos21.flickr.com/27420843_1ad0340849_m.jpg&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;20050720-145003&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Bilder klicken, um die ganze Kollektion zu sehen ...</description>
    <dc:creator>matidio</dc:creator>
    <dc:subject>Bellezza</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 matidio</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-20T22:09:20Z</dc:date>
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    <title>Acqua, sale, pasta e la luna</title> 
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    <description>Es klingt recht einfach: eine gute Menge Wasser, Salz zusammen in einem Topf zum Kochen bringen, Pasta dazu, ein wenig warten und fertig. Drei elementare Lebensmittel, deren Komposition im ung&amp;uuml;nstigsten Fall ein Beziehungsdisaster ausl&amp;ouml;sen kann im besten geflissentlich als Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit abgetan wird. Gute Pasta kochen ist eine Kunst und wird jedem Italiener quasi in der Muttermilch mitgegeben. Als durchschnittlicher Nordmitteleurop&amp;auml;er besteht - vor allem in s&amp;uuml;dlicheren Gefilden - die Gefahr von seinen Freunden mitleidig bel&amp;auml;chelt zu werden, wenn man mit dem Kochl&amp;ouml;ffel auch nur in die N&amp;auml;he des Pastatopfes kommt. Falls einem der Zugang zur K&amp;uuml;che nicht eh schon rigoros verwehrt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheiten fangen schon mit der Wahl der Pasta im Supermarkt an. Jeder noch so kleine Laden hat mindestens zwei Regale f&amp;uuml;r die verschiedensten Sorten reserviert und darin ist die frische Pasta nicht mal eingerechnet. Pasta mit Ei oder ohne Ei, lange, mittellange oder kurze Pasta, die verschieden Formen kommen noch mal in diversen, durch Nummern gekennzeichneten Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en oder Festigkeiten vor. &lt;img width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/faro/images/pasta.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Und als ob das nicht schon reichen w&amp;uuml;rde, gibt es das ganze Sortiment jeweils bei circa zwanzig verschiedenen Herstellern. Wohl oder &amp;uuml;bel bleibt einem anfangs nichts anderes &amp;uuml;brig, als sich von jeder Variante eine Packung zuzulegen, um im Notfall f&amp;uuml;r die passende So&amp;szlig;e auch die entsprechende Pasta parat zu haben. Auch wenn das hei&amp;szlig;t die halbe K&amp;uuml;che umzur&amp;auml;umen, um Platz f&amp;uuml;r Pastakartons zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasta braucht viel Platz im Topf, damit sie beim Kochen nicht zusammenklebt. Das hei&amp;szlig;t es braucht einen gro&amp;szlig;en Topf mit viel Wasser. Wenn Italiener von gro&amp;szlig;en T&amp;ouml;pfen reden, meinen sie auch gro&amp;szlig;. 12 Liter T&amp;ouml;pfe sind keine Seltenheit, aber es wurden auch schon 25 Liter Exemplare in neapolitanischen Gro&amp;szlig;familien gesichtet. Das Material spielt eine etwas untergeordnete Rolle, auch wenn die einen auf Aluminium-, die n&amp;auml;chsten auf Stahl- oder die dritte Gruppe gar auf Keramikt&amp;ouml;pfe schw&amp;ouml;rt. Wer jetzt denkt es macht keinen Unterschied ... in Aluminiumt&amp;ouml;pfen hinterl&amp;auml;sst das Salzwasser keine Flecken, auf Stahltopfb&amp;ouml;den hingegen gibt es wei&amp;szlig;e, schwer zu entfernende Schlierflecken und Keramikt&amp;ouml;pfe rauen sich nach jahrelangem Pastakochen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;berhaupt das Salz. Man nimmt nur grobes Meersalz zum Pastakochen und das reichlich. Angeblich soll es keinen Unterschied zwischen grobem und feinem Salz f&amp;uuml;r die Pasta geben. Die einen sagen es l&amp;auml;ge daran, dass man zu Gro&amp;szlig;mutters Zeiten das feine Salz selbst mahlen musste und deshalb f&amp;uuml;r die Pasta grobes ausreichte. &lt;img width=&quot;135&quot; height=&quot;94&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/faro/images/sale.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Die anderen meinen, grobes sei einfacher in der Faust zu dosieren und bleibe nicht an den H&amp;auml;nden kleben. In jedem Fall nutzt es wenig mit wissenschaftlichen Argumenten beizukommen. Der letzte Versuch meinerseits wurde von der Mutter des neapolitanischen M&amp;auml;dchens mit einem 10 Minutenvortrag und einem den Nachmittag dauernden Strafblick gew&amp;uuml;rdigt. Da ich absolut nicht gewillt bin zuk&amp;uuml;nftig auf einen ihrer kulinarischen Gen&amp;uuml;sse zu verzichten, blieb es bei diesem einen Versuch. Die Ma&amp;szlig;einheit, um die Salzmenge f&amp;uuml;r das Wasser abzuwiegen ist, wie gesagt, die Faust. Auf 5 Liter Wasser kommen Minimum 2 F&amp;auml;uste voll Salz. Das Salz wird erst kurz nach dem Aufkochen des Wassers beigegeben. F&amp;uuml;gt man es vorher hinzu legt es sich auf den Topfboden und verl&amp;auml;ngert die Dauer bis zum Siedepunkt. Au&amp;szlig;erdem gibt es die oben genannten Salzflecken. Wartet man hingegen wieder zu lange, gibt es den so genannten Geysireffekt. Kurz nach dem Hinzuf&amp;uuml;gen kocht das Wasser kurz stark auf, und wenn man nicht schnell genug den Gashahn in die &lt;i&gt;richtige&lt;/i&gt; Richtung dreht, ist Herdschrubben angesagt. Auf Elektroherden hilft nur den Topf von der Platte herunterschubsen, aber Elektroherde gibt es hier nicht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Salz im Topf, beginnt die heikelste Phase: das Warten. Eieruhren sind verp&amp;ouml;nt, jedenfalls bei der &amp;auml;lteren Generation. Eine italienische Mutter erkennt am Geruch der Pasta wann sie al dente ist und wei&amp;szlig; wann sie sich wieder zur&amp;uuml;ck in die K&amp;uuml;che begeben muss. Die etwas Unge&amp;uuml;bteren erkennen am langsam Verlust des glasigen Aussehens der Pasta wann die letzte Runde eingel&amp;auml;utet ist. Ein einziger Test eines mit dem Holzl&amp;ouml;ffel herausgefischten Spaghetto gibt Aufschluss dar&amp;uuml;ber, ob die Pasta noch 1 Minute im Wasser verweilen darf oder der Moment des Absch&amp;ouml;pfens gekommen ist. Zwei Methoden werden verwendet, je nach So&amp;szlig;enart:

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Die Collapasta, das Nudelsieb. Hierbei wird die Pasta einfach &amp;uuml;ber dem Sp&amp;uuml;lbecken in das Sieb gesch&amp;uuml;ttet, zwei leichte Schw&amp;uuml;nge mit dem Sieb, um das Wasser entfernen, &lt;b&gt;ohne&lt;/b&gt; frisches Wasser von oben nachzusp&amp;uuml;len, und die Pasta wieder zur&amp;uuml;ck in den Topf. Noch ein L&amp;ouml;ffel der vorbereiteten So&amp;szlig;e in den Pastatopf, damit die Pasta nicht zusammenpappt.
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Die elegantere, aber wesentlich schwierige Methode ist mit dem Pastal&amp;ouml;ffel. Im richtigen Moment wird das Gas abgedreht, der L&amp;ouml;ffel in das Pastawasser eingetaucht und mit drei, maximal vier, den ganzen Topfboden abgreifenden Griffen die Pasta aus dem Wasser in die Pfanne gehievt. Das Ganze erfolgt im Blindflug - Pastawasser ist milchig und man sieht die Pasta vor Augen nicht - und blitzschnell. Ein Augenblick zu lange im noch fast kochenden Wasser und die Pasta ist statt al dente der Ausgangspunkt f&amp;uuml;r einen abendf&amp;uuml;llenden Streit.
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;img width=&quot;119&quot; height=&quot;150&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/faro/images/servi spaghetti1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Letzteres Verfahren hat entscheidende Vorteile. Sollte sich unerwartet ein weiterer Gast einstellen, wird das Gas erneut angedreht, eine kleine Faust Salz in das noch warme Pastawasser und nach ein paar Minuten hat der Gast einen Teller frischer Pasta vor sich stehen. Ein bisschen So&amp;szlig;e findet sich immer, wenn nicht tut&apos;s auch ein L&amp;ouml;ffel Oliven&amp;ouml;l mit Peperoncino. Nicht dass damit der Verwendungszweck des Pastawassers ersch&amp;ouml;pft w&amp;auml;re. Wenn dann endlich der Tisch abger&amp;auml;umt, Teller und Pfanne ins Becken gestellt sind, wird das Pastawasser einfach &amp;uuml;ber dieselbigen gesp&amp;uuml;lt. Nichts mit hypermodernem Antifettsp&amp;uuml;lmittel, warmes Salzwasser vertreibt auch das letzte Fettauge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich gibt es nat&amp;uuml;rlich noch diverse Fortgeschrittenenkurse des Pastakochens wie z.B. Spaghetti mit Jakobsmuscheln. Hier wird nur die H&amp;auml;lfte an Salz ins Wasser gegeben, weil die Muscheln schon Meersalz enthalten. Die Pasta wird ein paar Minuten vorher mit dem Pastal&amp;ouml;ffel in die Pfanne gebracht. Zusammen mit dem an ihr noch haftenden Salzwasser und dem Sud der Muscheln wird sie in der Pfanne al dente gegart. Diese Kombination in Perfektion zu beherrschen ist die hohe Kunst des Pastakochens und allein M&amp;uuml;ttern neapolitanischer T&amp;ouml;chter vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es trotz aller dieser Vorkehrungen scheitert die Pasta al dente auf den Teller zu bringen, dann liegt es vermutlich an den sechs grunds&amp;auml;tzlichen Einfl&amp;uuml;ssen aufs Pastakochen:

&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Es ist Vollmond  
&lt;li&gt;Die N&amp;auml;he zu Halloween  
&lt;li&gt;Die/der K&amp;ouml;chin/Koch ist indisponiert  
&lt;li&gt;Eine schwarze Katze lebt auf derselben Etage wie der Topf  
&lt;li&gt;Eine schwarze Katze lebt auf einer anderen Etage aber im selben Geb&amp;auml;ude  wie der Topf  
&lt;li&gt;Die Gasflasche ist leer bevor das Pastawasser kocht&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;</description>
    <dc:creator>matidio</dc:creator>
    <dc:subject>Vita</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 matidio</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-18T20:48:25Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://faro.twoday.net/stories/840604/">
    <title>Arrotino</title> 
    <link>http://faro.twoday.net/stories/840604/</link>
    <description>Wer glaubt sich hier nach einem &lt;strike&gt;ausschweifenden Schlemmer-&lt;/strike&gt; Arbeitsfreitagabend am darauf folgenden Tag von den &lt;strike&gt;Freuden&lt;/strike&gt; M&amp;uuml;hen erholen zu k&amp;ouml;nnen, irrt sich gewaltig. Denn sp&amp;auml;testens um 8:30 vertreibt ein langsam anschwellendes, monotones &lt;cite&gt;&quot;E&apos; arrivato l&apos;arrotino&quot;&lt;/cite&gt; mit der Lautst&amp;auml;rke von ca. 100 Dezibel gnadenlos jeden Gedanken an Schlaf. Und w&amp;auml;hrend man im Geiste s&amp;auml;mtliche bekannte Foltermethoden an der Person hinter dem Lenkrad des vorbeischleichenden Fiat Panda Kombi Baujahr 1982 ausprobieren m&amp;ouml;chte, parkt er diesen voraussichtlich pr&amp;auml;zise unterhalb deines Schlafzimmerfensters. Der Scherenschleifer ist eine italienische Institution und die Kassette, die den durchdringenden Spruch an das notd&amp;uuml;rftig mit Klebeband auf dem Dach montierte Megafon weiterreicht, ist wahrscheinlich Italiens meistverbreiteste und seit drei Jahrzehnten unver&amp;auml;ndert. Podcast der ersten Generation.&lt;br /&gt;
Waren es fr&amp;uuml;her Fahrr&amp;auml;der so befindet sich heute in dem umgebauten Kofferraum des Pandas eine komplette Werkstatt, nicht nur zum Messer- oder Scherenschleifen. Hier werden auch Schirme und sonstige Haushaltsger&amp;auml;te repariert und justiert. Ein f&amp;uuml;r 12 Volt Spannungsversorgung umgebautes elektrisches Schleifrad mit s&amp;auml;mtlichem Zubeh&amp;ouml;r, um auch das ausgefallenste Messer zu reparieren. Bespannungsstoffe f&amp;uuml;r Schirme, Muffen f&amp;uuml;r Gasherde, ein Schraubensortiment, wovon sich mancher Baumarkt eine Scheibe abschneiden k&amp;ouml;nnte, helfen dabei, dass kein Notfall unversorgt bleibt.&lt;br /&gt;
Es mag in der jetzigen Zeit etwas altert&amp;uuml;mlich anma&amp;szlig;en, aber auch heute bildet sich hinter dem Auto eine Schlange, zugegeben meistens etwas &amp;auml;ltere Signore, die mit ihrer kompletten Messerausstattung oder Gro&amp;szlig;mutters Schirm (von wegen Knirps!) geduldig auf ihren Turnus warten. Nat&amp;uuml;rlich ist auch dies, wie fast immer, eine redselige Angelegenheit und zieht sich gew&amp;ouml;hnlich l&amp;auml;nger hin als daf&amp;uuml;r notwendig w&amp;auml;re.&lt;br /&gt;
Und wenn die Schlange letztendlich abgearbeitet ist und der Arrotino die beiden  Kofferraumt&amp;uuml;rchen schlie&amp;szlig;t, um die n&amp;auml;chsten Strassen mit seinem Spruch zu begl&amp;uuml;cken stehst du, wahrscheinlich immer noch fluchend, vor dem hoffentlich funktionierenden Gasherd um die Caffettiera mit dem ersten caff&amp;egrave; des Tages aufzuf&amp;uuml;llen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Egrave; arrivato l&apos;&lt;a title=&quot;Suono arrotino&quot; href=&quot;http://faro.twoday.net/files/arrotino/&quot; as=&quot;link&quot;&gt;arrotino&lt;/a&gt; (mp3, 148 KB)!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrota coltelli, forbici, forbicine, forbici da seta, coltelli da prosciutto!&lt;br /&gt;
Donne &amp;egrave; arrivato l&apos;arrotino e l&apos;ombrellaio; aggiustiamo gli ombrelli; l&apos;ombrellaio, donne!&lt;br /&gt;
Ripariamo cucine a gas: abbiamo i pezzi di ricambio per le cucine a gas.&lt;br /&gt;
Se avete perdite di gas noi le aggiustiamo, se la cucina fa fumo noi togliamo il fumo della vostra cucina a gas.&lt;br /&gt;
Lavoro subito, immediato.&lt;br /&gt;
&amp;Egrave; arrivato l&apos;arrotino&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Scherenschleifer ist da.&lt;br /&gt;
Man schleift Messer, Scheren, Scherchen, Seidenscheren, Schinkenmesser!&lt;br /&gt;
Frauen der Scherenschleifer und Schirmmacher ist da; wir justieren Schirme; der Schirmmacher Frauen!&lt;br /&gt;
Wir reparieren Gasherde; wir haben Ersatzteile f&amp;uuml;r Gasherde.&lt;br /&gt;
Falls Sie Gasverluste haben wir bringen das in Ordnung, falls der Gasherd Rauch macht wir sorgen daf&amp;uuml;r, da&amp;szlig; der Rauch verschwindet.&lt;br /&gt;
Sofortige Arbeit, direkt.&lt;br /&gt;
Der Scherenschleifer ist da.</description>
    <dc:creator>matidio</dc:creator>
    <dc:subject>Vita</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 matidio</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-16T10:32:16Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://faro.twoday.net/stories/837731/">
    <title>Mauro</title> 
    <link>http://faro.twoday.net/stories/837731/</link>
    <description>Hier &lt;strike&gt;in der Kleinstadt&lt;/strike&gt; im Dorf in der Peripherie von Rom gibt es nicht viele Friseure. Um genau zu sein drei, jedenfalls nur drei, die nicht den Anschein hinterlassen v&amp;ouml;llig von potenziellen Kunden gemieden zu werden. Der erste ist nur f&amp;uuml;r Signorine, wie man mich schon recht deutlich hat wissen lassen, bevor ich auch nur einen Fu&amp;szlig; &amp;uuml;ber die Schwelle setzen konnte. Der Zweite, Danielllle, wie er seinen Namen akzentuiert, ist ein wenig zu aufmerksam gegen&amp;uuml;ber M&amp;auml;nnern, aber sehr nett. Ein weiteres Problem f&amp;uuml;r mich ist, dass er Preise hat, die den besten VIP-Friseuren locker Konkurrenz machen. Jedoch, da es ein wahrer Sport ist up to date mit den aktuellen Pr&amp;auml;sentierm&amp;auml;dchen des Fernsehens zu sein (dazu irgendwann mehr), lebt Daniele sehr gut. Sp&amp;auml;testens, nachdem er mir ein Apartment in seiner unmittelbarer Nachbarschaft angeboten hat, entschied ich mich mein Gl&amp;uuml;ck woanders zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Friseur ist in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, ca. 50m Fu&amp;szlig;weg. Ein simples Ladengesch&amp;auml;ft, die in leichtem braun get&amp;ouml;nten Fenster im Sommer zus&amp;auml;tzlich durch venezianische Jalousien verdunkelt, keine Dekoration oder gar Auslagen. Nichts was irgendwie auf Friseur hinweisen k&amp;ouml;nnte. &amp;Uuml;ber dem Fenster eine schlichte, beige Markise mit seinem Name in schwarzen Buchstaben aufgeklebt: Mauro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs, schlenderte ich immer ein wenig ehrf&amp;uuml;rchtig aber auch neugierig vorbei. Nach Danieles zuvorkommendem Angebot fasste ich dann letztendlich Mut und &amp;ouml;ffnete eines Nachmittags die Glast&amp;uuml;r, schob die Jalousien bed&amp;auml;chtig beiseite und trat ein. F&amp;uuml;nf K&amp;ouml;pfe drehten sich abrupt zu mir um und &lt;strike&gt;starrten&lt;/strike&gt; schauten mich an. Todesstille.&lt;br /&gt;
Ich: &lt;cite&gt;&quot;Ist heute noch was frei?&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Mauro, in akzentfreiem r&amp;ouml;mischen Dialekt, die Rasierklinge gef&amp;auml;hrlich nah am Hals eines Kunden: &lt;cite&gt;&quot;Eeeeh, ich bin ein wenig besch&amp;auml;ftigt. Wenn&apos;s dir nichts ausmacht komm doch morgen nochmal vorbei.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Man muss dazu wissen, dass Friseure hier keine Termine machen, da sich eh keiner daran h&amp;auml;lt. So ging das die folgenden Nachmittage bis Mauro entweder genervt oder Mitleid mit mir hatte. Jedenfalls durfte ich Platz nehmen. So sa&amp;szlig; ich da in auf seinem schwarzem, etwas speckigem Sofa der sechziger Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mauros Laden hat ungef&amp;auml;hr 4x4m und besteht aus eben diesem Sofa, f&amp;uuml;nf &lt;strike&gt;Sex-&lt;/strike&gt;Magazinen, einem Aquarium mit drei, nach der Bewegungsf&amp;auml;higkeit zu sch&amp;auml;tzen, ebenfalls aus den Sechziger Jahren stammenden Fischen, zwei reichlich abgenutzten Friseurst&amp;uuml;hlen und einem Spiegeltisch aus Holz mit leicht milchigen Spiegeln. An der Wand gegen&amp;uuml;ber dem Eingang h&amp;auml;ngen drei eingerahmte Fotos. Zwei davon mit Motiven, die sich so oder in anderer Form in jedem zweiten Restaurant, Friseur oder Gesch&amp;auml;ft in Rom und s&amp;uuml;dlich davon wiederfinden. Ein Foto von Alberto Sordi aus &quot;Ein Amerikaner in Rom&quot; &lt;img width=&quot;150&quot; height=&quot;109&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/faro/images/sordi.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;und ein beliebiges Foto von Tot&amp;ograve;, neapolitanischer Schauspieler mit Kultstatus. Nicht zuletzt der Fernseher rechts oben eingepfercht an der Zimmerdecke, st&amp;auml;ndig in Richtung Kundschaft schallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisliste besteht aus zwei Eintr&amp;auml;gen:&lt;br /&gt;
Haarschnitt: 9 Euro&lt;br /&gt;
Rasur: 4 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer von Mauro eine vorherige wohltuende Kopfmassage im Haarwaschbecken erwartet liegt ziemlich falsch. Mit 1000fach ge&amp;uuml;btem Wedeln wird der Plastikumhang blitzschnell um den Hals gelegt. Ein kurzer Tritt auf das Pedal des Sitzes um die H&amp;ouml;he zu justieren. Kurze Frage wie man es denn gerne h&amp;auml;ttest. Anschlie&amp;szlig;end umkreist er dich einmal mit seiner Spr&amp;uuml;hflasche, um die Haare anzufeuchten und um dann die Schere anzusetzen. Das ganze dauert ungef&amp;auml;hr 20 Minuten. 17 Minuten schnibbeln, 3 Minuten mit dem F&amp;ouml;n, Einpinseln mit einer Wolke aus Bortalk, um mit der Frage abzuschlie&amp;szlig;en: &lt;cite&gt;&quot;Darf&apos;s ein wenig Gel sein?&quot;&lt;/cite&gt; &lt;img width=&quot;111&quot; height=&quot;150&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/faro/images/toto - franca.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Neun Euro verschwinden beil&amp;auml;ufig ohne den gesetzlich vorgeschriebenen Kassenzettel in der Holzschublade des Spiegeltisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiviertel der anwesenden Personen ist nicht etwa zugegen, um sich die Haare schneiden zu lassen, sondern um Schw&amp;auml;tzchen zu halten, brandheisse Neuigkeiten auszutauschen, den besten Mechaniker zu erfragen, ihr Auto zu verkaufen oder den Rest ihrer Pension zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat Ewigkeiten gedauert bis Mauro weiter als die typischen Fragen nach dem Haarschnitt gegangen ist und ich brauchte Ewigkeiten, um seinen Dialekt zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind f&amp;uuml;r mich 9+4 Euro die beste Investition f&amp;uuml;r einen Samstagmorgen.</description>
    <dc:creator>matidio</dc:creator>
    <dc:subject>Vita</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 matidio</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-14T21:02:57Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://faro.twoday.net/stories/835212/">
    <title>Irgendwann ...</title> 
    <link>http://faro.twoday.net/stories/835212/</link>
    <description>... sollte hier auch mal was Sinnvolles, sprich Interessantes stehen, nur komm ich momentan nicht dazu. Ja, ich weiss, wen interessiert&apos;s. Bloedsinnige Idee sich oeffentlich selbst unter Druck zu setzen ...</description>
    <dc:creator>matidio</dc:creator>
    <dc:subject>Tortura</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 matidio</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-13T20:35:42Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://faro.twoday.net/stories/827213/">
    <title>Fatica</title> 
    <link>http://faro.twoday.net/stories/827213/</link>
    <description>Che fatica. Mi ricordo ai tempi passati che conoscevo ogni bit del mio PC. Mo&apos; non mi riesce nemmeno mettere in piedi un Blog ... il positivo &amp;egrave; le esigenze a te stesso sono pi&amp;ugrave; basse. Gi&amp;agrave; questo ti sembra un successo enorme ... sigh</description>
    <dc:creator>matidio</dc:creator>
    <dc:subject>Tortura</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 matidio</dc:rights>
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